Wer sind wir

"Die externen Industrieforschungseinrichtungen nehmen eine Schlüsselrolle im ostdeutschen Innovations- und Technologietransfersystem ein. Ihre Bedeutung für die Innovationskraft der kleinen Unternehmen sowie ihre Sicherung der industriellen Forschungskapazitäten in den neuen Bundesländern machen sie zum regionalen Innovationsmotor und somit zu tragenden Akteuren im Technologietransfer."*

* Der Beauftragte der Bundesregierung für die neuen Bundesländer / Quelle: Prognos AG, Mai 2010


Das Institut für Agrar- und Stadtökologische Projekte an der Humboldt-Universität zu Berlin (IASP) ist eine interdisziplinär aktive Forschungseinrichtung. Das IASP identifiziert, konzipiert und realisiert innovative Vorhaben in Wissenschaft, Forschung und Entwicklung zu speziellen integrativen Problemstellungen und hat sich die zügige Überführung von anwendungsorientierten Lösungen für neuartige Produkte und Verfahren in die kommunale, gesellschaftliche und betriebliche Praxis zum Ziel gesetzt. Im Sinne der Klassifizierung der ostdeutschen Forschungsstrukturen ist das IASP eine gemeinnützige „externe Industrieforschungseinrichtung“ und versteht sich als solche als wissenschaftlicher Partner für kleine und mittelständische Unternehmen (KMU), insbesondere für solche ohne eigene Forschungskapazitäten. Es ist darüber hinaus Partner für zahlreiche Institute von Universitäten und wissenschaftlichen Einrichtungen des In- und Auslandes und erfüllt damit eine Brückenfunktion an der Schnittstelle zwischen universitärer Forschung einerseits und gesellschaftlicher bzw. unternehmerischer Anwendung andererseits.

Rechtlicher und wirtschaftlicher Träger des 1996 als Institut an der Humboldt-Universität zu Berlin („An-Institut“) gegründeten IASP ist der gemeinnützige Verein zur Förderung agrar- und stadtökologischer Projekte e. V. (A.S.P.). Die am IASP realisierten Forschungs- und Entwicklungsarbeiten sind wissenschaftsthematisch strukturiert und werden schwerpunktmäßig in den beiden Abteilungen „Biogene Rohstoffe“ sowie „Lebensmitteltechnologie“ organisiert. Seit 2010 bewirtschaftet das IASP eine eigene Landwirtschaftliche Versuchsstation (15 ha) in Berge bei Nauen (Havelland).

Eine besondere Kompetenz besitzt das IASP im Aufbau und Management von internationalen und nationalen Forschungsnetzwerken. Im internationalen Maßstab ist das Institut z. B. Koordinator des Europäisch-Lateinamerikanischen Zentrums für Logistik und ökologische Projekte (CELALE), auf nationaler Ebene koordiniert das IASP verschiedene Verbundprojekte sowie Aktivitäten im Rahmen des Netzwerkmanagements Ost (NEMO). Zur Lösung der vielfältigen interdisziplinären Aufgabenstellungen sind am IASP projektbezogen ca. 35 wissenschaftliche und technische Mitarbeiter verschiedener Fachrichtungen und Qualifikationen beschäftigt (Verfahrenstechniker, Lebensmittelingenieure, Agraringenieure, Biomedizintechniker, Betriebswirte, Laboranten u. a.).