2018

01.10.2018

Start für EU-Verbundprojekt zu Stoffkreisläufen

Am 27. und 28. September 2018 fand in Barcelona (Spanien) das Auftakttreffen zum Forschungsverbund "Circular Agronomics" statt - einem vierjährigen EU-Projekt zur Stoffkreisläufen in der Landwirtschaft, an dem das IASP aktiv mitwirkt.

Ein gutes Management von Kohlenstoff und Pflanzennährstoffen ist die Voraussetzung für den langfristigen Erhalt der Bodenfruchtbarkeit und die nachhaltige Ernährung von Kulturpflanzen. Aktuell stammt etwa die Hälfte des in der EU auf Ackerflächen ausgebrachten Stickstoff- und Phosphordüngers aus nicht erneuerbaren Quellen(Phosphor) oder wird mit hohem Energieaufwand hergestellt (Stickstoff). Eine verbesserte Kreislaufwirtschaft kann helfen, diese Situation zu verbessern. "Circular Agronomics" wird durch die Verbesserung der Ressourceneffizienz, des Recyclings und der Wiederverwertung dazu beitragen, die europäische Land- und Ernährungswirtschaft zum integralen Teil einer Bio-basierten Kreislaufwirtschaft werden zu lassen. Auf diese Weise werden der Ausstoß von Klimagasen und Ammoniak minimiert und der schädliche Austrag von Nährstoffen in Grund- und Oberflächengewässer reduziert.

Innerhalb des "Circular Agronomics"-Verbundes forscht das IASP zur Stickstoffeffizienz von Winterweizen, zur verbesserten Ausbringung von Biogas-Gärresten sowie zur Umwandlung von Wirtschaftsdüngern in Mineraldünger. Das Vorhaben wird von der Europäischen Union im Programm "Horizon 2020" mit dem Förderkennzeichen 773649 gefördert.

 

"Circular Agronomics" verbindet Teams von 18 Instituten und Unternehmen aus 10 europäischen Ländern sowie Kenia
27.09.2018

Erfahrungsaustausch mit Delegation aus Russland

Bereits zum 2. Mal erhielt das IASP in diesem Jahr Besuch von der Agraruniversität aus Novosibirsk. Nachdem beim 1. Besuch im Juni das Projekt "Gärten ohne Grenzen" im Mittelpunkt der Gespräche stand, so war das Interesse der russischen Kollegen dieses Mal auf die Organisation eines An-Instituts und seine Möglichkeiten für Wissenstransfer und regionale Vernetzung fokussiert. Die Delegation aus Novosibirsk stand unter der Leitung ihres Rektors, Alexander Denisov, sowie des Prorektors für Haushalt und Personal, Sultan Vishegurov. Besonders interessiert zeigten sich die Gäste an Beispielen für erfolgreiche Produkt- und Verfahrensentwicklungen, wie sie am IASP in Kooperation mit kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) realisiert werden.

 

Die Gäste von der Agraruniversität Novosibirsk zusammen mit ihren deutschen Kollegen
11.09.2018

Netzwerk zu funktionellen Proteinen gestartet

Am 10. September 2018 fand im traditionsreichen Dekanatssaal der Lebenswissenschaftlichen Fakultät der Humboldt-Universität zu Berlin das Auftakttreffen für das Netzwerk "FunProNet" statt. FunProNet steht für "Funktionelle Pflanzenproteine für gesunde Lebensmittel" und wird für zunächst ein Jahr vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) aus Mitteln des Zentralen Innovationsprogramms Mittelstand (ZIM) durch den Projektträger VDI/VDE Innovation + Technik GmbH gefördert. FunProNet vereint aktuell acht Unternehmen und drei Forschungseinrichtungen; das IASP fungiert als Manager des Netzwerks und als Intermediär zwischen Wissenschaft und Wirtschaft. Wichtigstes Ziel des Netzwerks ist die Erarbeitung einer Roadmap für technologische Innovationen, anhand derer die überwiegend kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMU) eigene Innovationsvorhaben entwickeln können.

 

Forschung & Tradition: Die Teilnehmenden des Auftakttreffens FunProNet am Denkmal Albrecht Daniel Thaers in der Lebenswissenschaftlichen Fakultät der HU Berlin
05.09.2018

Kooperation mit der Universität Havanna im Pflanzenbau

Am 5. September 2018 besuchte eine Delegation der Universidad de La Habana (Kuba) die Landwirtschaftliche Versuchsstation des IASP in Berge. Die Gruppe aus Biologen, Biotechnologen und Chemikern stand unter der Leitung der Direktorin für Wissenschaft und Technik, Dr. Annia Hernández Rodríguez. Während des Besuches informierte der Leiter der Versuchsstation, Dr. Andreas Muskolus, über die 60jährige Vergangenheit und die Gegenwart des Forschungsstandortes, der seit 8 Jahren erfolgreich vom IASP bewirtschaftet wird. Vereinbart wurde eine Zuammenarbeit zur Testung und Optimierung von in Havanna entwickelten biologischen Pflanzenstärkungsmitteln. Dazu soll eine kubanische Gastwissenschaftlerin im kommenden Jahr einen Forschungsaufenthalt am IASP realisieren.

 

Dr. Andreas Muskolus inmitten der kubanischen Wissenschaftler von der Universität Havanna
13.08.2018

IASP kooperiert mit REFAB-Konferenz

Die internationale Konferenz "Revolution in Food and Biomass Production" (REFAB) am 1. und 2. Oktober 2018 in Köln bringt zukunftsorientierte Experten aus Unternehmen, Start-ups und Forschung zusammen, um einen Blick in die Zukunft der Lebensmittel- und der Biomasseproduktion zu werfen. Welche Hightech-Strategien zeichnen sich ab, um eine wachsende Weltbevölkerung nachhaltig mit gesunden Lebensmitteln zu versorgen und gleichzeitig die Industrie mit nachhaltiger Biomasse für umweltfreundliche Produkte zu versorgen? Die Konferenz bietet eine einzigartige Gelegenheit, Vordenker und Vorreiter der Lebensmittel- und Biomasseproduktion zu treffen. Das IASP beteiligt sich als ideeller Partner an der REFAB-Konferenz. Insgesamt 50 Referenten und 30 Aussteller zeigen die Zukunft der Lebensmittel- und Biomasseproduktion, 500 Teilnehmer werden erwartet.
Zu weiteren Informationen und zur Online-Anmeldung gelangen Sie hier.

 

06.08.2018

Stellenausschreibung

Das IASP sucht zum 01.10.2018 eine(n) wissenschaftliche(n) Mitarbeiter(in) im Bereich der Agrarwissenschaften mit Schwerpunkt Pflanzenbau, Bodenkunde, Agrarbiologie oder vergleichbare Fachrichtungen vorzugsweise in Vollzeit. Die Stelle ist vorerst auf 2 Jahre befristet.
Update: Die Stelle wurde besetzt.

03.08.2018

Pfeffi-Minze zum Probieren und Studieren

Am 2. August 2018 ging das Berliner Start-up-Unternehmen Pfeffi-Likör GmbH mit der Einweihung eines eigens eingerichteten Show-Rooms an den Start. Bei Konzept und Umsetzung des Szene-Ladens stand das IASP den jungen Unternehmern mit Rat und Tat zur Seite. So kann man in den trendig gestalteten Räumen in der Petersburger Straße 30 nicht nur den namensgebenden frisch-minzigen Likör genießen, sondern sich rund um das uralte Kulturkraut Minze informieren – zum Beispiel anhand eines wissenschaftlichen Herbariums. Die einzelnen Zutaten des "Pfeffis" lassen sich durch Sehen, Anfassen und Riechen live erleben. Und im Kellergewölbe befindet sich sogar eine kleine Minz-Plantage mit etwa 20 verschiedenen Minzen. Neben den Sorten, die jeder kennt, gibt es auch extravagante Pflanzen wie die "Schokoladenminze" oder die "Japanische Tigerölminze".
Ein Besuch lohnt sich!

  
 

Blick ins Kellergewölbe mit Minz-Plantage und Studiertisch
04.07.2018

IASP fördert Masterarbeit zu agrarökologischem Betriebskonzept

Der Förderpreis des IASP für Agrarökologie 2018 geht an Sophie Kleinwechter und Franz Große von der Hochschule für Nachhaltige Entwicklung Eberswalde (HNEE). Im Rahmen der geplanten und nun vom IASP geförderten Masterarbeit will das Preisträgerteam ein Konzept für einen agrarökologischen Schau- und Bildungsbetrieb entwickeln, der auf regionaler Ebene Agroforstsysteme, Mischkultursysteme, eine Diversifizierung von Regionalproduktion sowie geschickte Direktvermarktungsstrategien etabliert. Damit sollen Möglichkeiten der Minimierung unerwünschter Umweltauswirkungen der Landwirtschaft bei gleichzeitiger Maximierung von Ökosystemleistungen praktisch demonstriert werden. Das Vorhaben ist eine komplett selbst organisierte, kreative studentische Arbeit unter Betreuung durch Dr. Ralf Bloch, Gastprofessor am Fachgebiet Landwirtschaftliche Nutzung der HNEE.

  
 

Frau Dr. Bechstein übergab den Förderpreis an Sophie Kleinwechter und Franz Große
(Foto: H. Baumgarten)
04.07.2018

Dritte gemeinsame Fachtagung von FNR und IASP zu Gärrückständen aus Biogasanlagen in Berlin

Am 3. und 4. Juli 2018 fand im Umweltforum in Berlin die Fachtagung „Pflanzenbauliche Verwertung von Gärrückständen aus Biogasanlagen“ statt. Die Veranstaltung wurde bereits zum dritten Mal in enger Kooperation zwischen der Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e.V. (FNR) und dem IASP vorbereitet und durchgeführt. Die Vorträge der diesjährigen Tagung widmeten sich vor allem Fragestellungen zu Gärrückständen in Bezug auf ordnungsrechtliche Rahmenbedingungen, pflanzenbauliche und ökologische Aspekte, die Anforderungen für die (über-) regionale Verwertung sowie die Aufbereitung und Ausbringung. Das IASP war dabei nicht nur an der Organisation der Veranstaltung beteiligt, sondern leistete auch wertvolle inhaltliche Beiträge. So hielten Frau Nielsen und Frau Dr. Roß Vorträge zu den Themen „Wirkung mehrjähriger Gärrestdüngung auf ausgewählte Parameter der Bodenfruchtbarkeit“ und „Aufbereitete Gärprodukte aus Bioabfällen als Dünger und Bodenhilfsstoff in der Landwirtschaft“. Herr Dr. Muskolus moderierte zudem eine Vortragsession unter der Überschrift „Anforderungen für die (über)regionale Verwertung von Gärprodukten“.
Die auf der Tagung gehaltenen Vorträge sind hier veröffentlicht.

  
 

Frau Nielsen während ihres Vortrags auf der Fachtagung in Berlin
21.06.2018

IASP – Immer Am SPrinten

Die diesjährige 3. Humboldt-Meile der Humboldt-Universität zu Berlin (HU) fand am 21. Juni 2018 unter reger Beteiligung der Angehörigen der Universität statt. Der Staffellauf umfasste eine Gesamtlänge von acht Kilometern (5 x 1,6 km) und fand auf dem Campus-Nord im Bezirk Mitte statt. Insgesamt gingen in diesem Jahr 36 Staffeln an den Start, darunter zwei Staffeln, die aus Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des IASP bestanden. Getreu dem Motto „IASP – Immer Am SPrinten“ zeigten unsere Teams, dass wir nicht nur in unseren Forschungsfeldern zu Höchstleistungen auflaufen. Die Teams belegten in der Mixed-Wertung die Plätze 10 und 14 und in der Gesamtwertung die Plätze 15 und 20. Nach dem Lauf erholten sich alle auf dem Sommerfest der HU von den Strapazen des Laufs und genossen die Live-Musik und das Catering.

  
 

Voll Motiviert: Die Staffelläufer des IASP bei der Humboldt-Meile.
19.06.2018

IASP erfüllt Kooperationsvertrag mit Humboldt-Universität

Während seiner 3. turnusmäßigen Sitzung am 19. Juni 2018 diskutierte der Koordinierungsrat des IASP den vom Vorstand vorgelegten Jahresbericht, die Kennziffern zur wirtschaftlichen Entwicklung des IASP sowie die aktuelle Zusammenarbeit zwischen der Humboldt-Universität und ihrem An-Institut. Im Ergebnis der Debatte stellte der Koordinierungrat einstimmig fest, dass der zwischen beiden Seiten bestehende Kooperationsvertrag vollumfänglich erfüllt wurde. Dem Rat obliegt die satzungsgemäße Aufgabe, die Zusammenarbeit beider Seiten zu analysieren und zu bewerten sowie die Kooperationsbeziehungen zu lenken.

18.06.2018

Die wilde Seite der BVG

Am 17. Juni 2018 zeigten sich die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) und das IASP beim "Langen Tag der StadtNatur" von ihrer grünen Seite. Im Rahmen des Grüngleisnetzwerks luden das Verkehrsunternehmen und das Forschungsinstitut zu ausgebuchten einstündigen Entdeckungstouren rund um das wachsende Grün in den Berliner Straßenbahngleisen an der Osloer Straße ein. Die Exkursionsteilnehmer erfuhren von den Experten für Straßenbahn und Gleisbegrünung, wie moderne Schieneninfrastruktur Stück für Stück Natur zurück in die Stadt holen kann. Gezeigt wurden sowohl das erste Sedum-Testgleis, das 1996 gemeinsam gebaut und über Jahre wissenschaftlich begleitet wurde, als auch das als Rasengleis bekannte Neue Berliner Straßenbahngleis. Begleitet wurden die Touren durch Mitglieder des Berliner Abgeordnetenhauses.
Weitere Informationen finden Sie hier.

  
 

Stadtökologisch sehr wertvoll: "Grüne Gleise" der BVG.
11.06.2018

Kreislaufwirtschaft und Nachhaltigkeit anschaulich gemacht

Unter dem Titel "... und sie dreht sich doch! - Kreislauf und Wirtschaft am Beispiel von nachhaltiger Düngung" präsentierte das IASP im Rahmen der Langen Nacht der Wissenschaften in Berlin am 9. Juni 2018 mehrere Forschungsergebnisse. Anhand von erfolgreichen Produktentwicklungen des Instituts wurden die Zusammenhänge zwischen Forschung und Nachhaltigkeit aufgezeigt. Ob nun Schafwollpellets als ökologischer Langzeitdünger für den Gartenbau, Gärrückstände aus Biogasanlagen als Kohlenstoff- und Stickstoffquelle für die Landwirtschaft oder Flüssigdünger aus Altfeuerlöschern für Zierpflanzen - bei allen Produkten stehen Nährstoffkreisläufe und die Wirtschaftlichkeit im Mittelpunkt.
Weitere Informationen finden Sie hier.

  
 

Reges Interesse am Stand des IASP im Hauptgebäude der Humboldt-Universität.
08.06.2018

Jahresbericht 2017 des IASP veröffentlicht

Beschlossen vom Wissenschaftlichen Rat des IASP und nunmehr auch verkündet: Hier finden Sie den aktuellen Jahresbericht des IASP mit allen Informationen zu den Aktivitäten des An-Instituts im Jahr 2017.

07.06.2018

Besuch aus Sibirien am IASP

Obwohl die Vegetationsperiode nicht einmal vier Monate im Jahr dauert, produzieren die Kleingärtner im Gebiet von Novosibirsk (Sibirien) ca. 80 Prozent des Obst- und Gemüsebedarfs selbst, darunter Auberginen, Paprika, Tomaten und Wein. Darüber sowie über die Bemühungen zur Vernetzung der südrussischen Kleingärtner und Siedler mit ihren Berliner Kollegen informierte Frau Prof. Galina Timofeyevna Titova bei einem Fachgespräch am IASP. Die Gartenbauexpertin von der Novosibirsker Agraruniversität weilte auf Einladung von Prof. em. Reinhart Metz sowie des Bezirksverbandes der Gartenfreunde Pankow e.V. zu einem Arbeitsbesuch in Deutschland.

  
 

Herr Prof. Metz (links) und Frau Prof. Titova zu Gast im Rosengarten des IASP
28.05.2018

Stellenausschreibung

Das IASP sucht zum 01.07.2018 eine(n) wissenschaftliche(n) Mitarbeiter(in) vorzugsweise in Vollzeit. Die Stelle ist vorerst auf 2 Jahre befristet.
Update: Die Stelle wurde besetzt.

17.05.2018

Siegel des Stifterverbands für Engagement des IASP

Seit über 20 Jahren forscht und entwickelt das IASP eng an der Seite von kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMU), um deren Innovationsaktivitäten zu unterstützen. Dieses langjährige Engagement des IASP für Forschung und Entwicklung hat der Stifterverband der Deutschen Wirtschaft nun mit dem Siegel „Innovativ durch Forschung“ honoriert. Der Stifterverband ist einer der größten privaten Wissenschaftsförderer in Deutschland. Die 1920 gegründete Organisation bringt Unternehmen und Stiftungen zusammen, die sich gemeinsam für eine zukunftsfähige und lebenswerte Gesellschaft engagieren. Seit 2014 würdigt der Stifterverband Einrichtungen, die ein besonderes Engagement für Forschung und Entwicklung zeigen, und zeichnet diese mit dem Siegel „Innovativ durch Forschung“ aus.

  
 

25.04.2018

Polnische Studierende besuchen Versuchsstation in Berge

Am 25. April 2018 besuchte eine Gruppe von Agrartechnik-Studenten der Universität für Lebenswissenschaften in Warschau die Landwirtschaftliche Versuchsstation des IASP in Berge. Im Rahmen ihrer mehrtägigen Exkursion durch Deutschland informierten sich die ca. 45 Studierenden über Technologien und Arbeitsweisen einer Feldversuchsstation und über aktuelle Forschungsthemen. Neue Entwicklungen im Anbau von Winterraps und die Verwendung der GPS-Technik im Versuchswesen fanden besonderes Interesse der Gäste aus unserem Nachbarland.

  
 
Der Leiter unserer Versuchsstation, Herr Dr. Muskolus (helle Jacke) beantwortet Fragen zu Winterraps und zur Versuchstechnik des IASP
27.03.2018

VIII. CELALE-Konferenz mit Fokus auf Effizienz-Themen

Vom 26. bis 29. November 2018 findet in Havanna die VIII. Internationale Konferenz des Europäisch-Lateinamerikanischen Netzwerkes für Logistik und ökologische Projekte (CELALE) statt. Sie steht in diesem Jahr unter dem Titel: "Material- und Energieeffizienz in der Wertschöpfungskette". Schwerpunkt ist neben Technologien, Kreislaufwirtschaft und Nachhaltigkeit auch die Entwicklungszusammenarbeit zwischen Universitäten und Unternehmen. Die CELALE-Konferenz ist eingebettet in die alle 2 Jahre stattfindende "International Convention of Engineering and Architecture", veranstaltet von der Technologischen Universität Havanna (CUJAE), einer der größten und renommiertesten Universitäten Kubas.

Hier finden Sie die wichtigsten Informationen und Termine auf Englisch und Spanisch.

23.03.2018

Förderpreis 2018 für innovative studentische Arbeiten ausgeschrieben

Zum dritten Mal nach neuem Konzept (zum 11. Male insgesamt) vergibt das IASP auch in diesem Jahr Förderpreise auf den Gebieten der Agrarökologie und der Stadtökologie. Die Preise sind seit 2016 nicht mehr der Prämierung fertiger Arbeiten gewidmet, sondern der Förderung besonders origineller wissenschaftlicher Ansätze im Rahmen studentischer Forschungsarbeiten und Studienprojekte. Angesprochen werden damit kreative und engagierte Studierende nebst ihren Betreuern. Bewerbungsschluss ist der 15.06.2018.

Weitere Informationen finden Sie hier.

27.02.2018

Erfolgreicher Messeauftritt für Produktentwicklung des IASP

Im Rahmen eines vom BMBF geförderten Forschungsvorhabens wurde am IASP ein neuartiges Verfahren zur Herstellung von Aufschnittware aus Rohfisch aus der Binnenfischerei entwickelt. Bei dieser Technologie erfolgt die Stabilisierung der frischen Fischprodukte durch das Hürdenprinzip. Vom 25. bis 27.02.2018 präsentierte das IASP die neuen Produkte auf der Messe "fish international" in Bremen. Die fish international ist als einzige Fachmesse für Fisch und Seafood in Deutschland mit über 300 Ausstellern und mit mehr als 12.000 Besuchern eine wichtige Plattform für den Handel und für die Gastronomie. Das Interesse der Fachwelt an dem innovativen Verfahren war enorm, und die Produkte erhielten durchweg gute und sehr gute Bewertungen. Die Entwicklung wurde vom IASP im Verbund mit dem Institut für Binnenfischerei e.V. Potsdam-Sacrow (IfB), mit der Bioenergie Lüchow GmbH & Co. KG und mit der FEMEG Produktions- und Vertriebs GmbH realisiert sowie durch ein Schutzrecht gesichert.

  
 
Unter dem Namen "Fischerwelle" ist die am IASP realisierte Produktentwicklung auf der fish international in Bremen der Öffentlichkeit vorgestellt worden.

23.02.2018

Ehrenmedaille des IASP an Prof. Frank Ellmer

Im Rahmen eines feierlichen wissenschaftlichen Kolloquiums anlässlich seiner Verabschiedung aus dem Hochschuldienst wurde Herrn Prof. Dr. Dr. h.c. Frank Ellmer am 23. Februar 2018 die Ehrenmedaille des IASP verliehen. Professor Ellmer zeichnete über acht Jahre für die Entwicklung des An-Instituts verantwortlich – von 2006 bis 2010 als Vorstandsvorsitzender des IASP und anschließend bis zum Jahre 2014 als Dekan der Landwirtschaftlich-Gärtnerischen Fakultät. Für sein erfolgreiches Engagement und für seine tatkräftige Unterstützung sprachen Vorstand, Geschäftsleitung und Mitarbeiter Herrn Professor Ellmer ihre Anerkennung und ihre Dankbarkeit aus.

  
 
Dank, Blumen und Ehrenmedaille für Herrn Professor Ellmer
(Foto: H. Baumgarten)

22.02.2018

Gemeinsame Fachtagung von FNR und IASP zu Gärrückständen aus Biogasanlagen in Berlin

Am 3. und 4. Juli 2018 findet in Berlin die nunmehr 3. Fachtagung „Pflanzenbauliche Verwertung von Gärrückständen aus Biogasanlagen“ statt. Die Veranstaltung wird von der Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e.V. (FNR) im Auftrag des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) auch dieses Mal in enger Kooperation mit dem IASP vorbereitet und durchgeführt. Die wiederholte Durchführung der Fachtagung bestätigt die inzwischen erreichte hohe Bedeutung des pflanzenbaulichen Einsatzes von Gärrückständen. Die Vorträge der diesjährigen Tagung widmen sich vor allem Fragestellungen zu Gärrückständen in Bezug auf ordnungsrechtliche Rahmenbedingungen, pflanzenbauliche und ökologische Aspekte, die Anforderungen für die (über-) regionale Verwertung sowie die Aufbereitung und Ausbringung. Ein Vortragsblock fokussiert auf aktuelle Erfahrungen aus der Praxis zum Einsatz und zur Vermarktung von Gärrückständen.

Über Ihre Teilnahme würden sich die Veranstalter sehr freuen.
Alle Informationen zur Tagung finden Sie hier.

22.01.2018

IASP Partner der Farm & Food 4.0

Unter dem Motto "Mitten in der Revolution – Chancen suchen für die Wertschöpfung von morgen" wurde auf dem Kongress Farm & Food 4.0 im Berliner Congress Center (bcc) über die Zukunft von Landwirtschaft und Lebensmittelindustrie im Zeichen der Digitalisierung diskutiert. Das IASP stellte als Wissenschaftspartner des Kongresses sein innovatives Sensorsystem smardtag® für das Monitoring von Nutztieren vor. Nähere Informationen zur Veranstaltung finden Sie hier, Einzelheiten zur smardtag® erfahren Sie hier.

  
 
Frau Dr. Lindner (links) und Frau von Ulardt im Gespräch mit Journalisten und Kongressbesuchern


2017

14.12.2017

Grünes Lernen in Berliner Grundschule

Bereits vor vier Jahren wurde an der Karlshorster Schule im Berliner Bezirk Lichtenberg eine „Grüne Wand“, also eine vertikale Innenraumbegrünung, installiert. Seitdem wurden in Begleitung durch das IASP kontinuierliche Untersuchungen zur Raumklimaverbesserung und zur Erhöhung der Lernbereitschaft der Schüler durchgeführt. Gegenstand der Tätigkeiten des IASP waren sowohl die Pflege der Pflanzen vor Ort als auch die Erarbeitung von Lernkonzepten unter Einbeziehung der Grünen Wand, die von der Firma Optigrün gesponsert wurde. Im vergangenen Jahr gründeten die Grundschüler eine Arbeitsgemeinschaft, die von Studierenden der Humboldt-Universität geleitet wird. Die Karlshorster Grundschule und das IASP schlossen jetzt einen Kooperationsvertrag zur Verstetigung ihrer Zusammenarbeit.

  
 
Grüne Wand in Karlshorster Grundschule

12.12.2017

Meilenstein in Tierwohl-Projekt erreicht

Im aktuellen Innovationsprojekt "Tierwohl-Ampel – Einführung eines physiologischen Tierwohl-Mess-und -Management-Systems für Milchrinder in Brandenburger Agrarbetrieben" hat die Arbeitsgruppe Nutztierhaltung des IASP einen bedeutenden Meilenstein erreicht. Nach umfassender Weiterentwicklung eines ersten Funktionsmodells der elektronischen Ohrmarke für Rinder (smardtag®) konnte dieses nun in deutlich kleinerer und leichterer Bauweise erfolgreich an den ersten Milchrindern platziert werden. Das vom IASP entwickelte Sensorsystem dient der Erfassung physiologischer Parameter und der Beschleunigung der Tiere direkt an deren Ohr. Die Analyseergebnisse zur Bewertung des Tierwohls fließen in Form einer "Ampel" in die Herdenmanagement-Software HERDEplus® (dsp-Agrosoft GmbH) ein und sind als wertvolle Hilfestellung bei der Bewirtschaftung großer Milchviehbestände zu verstehen. Einzelheiten zum Projekt finden Sie hier.

  
 
smardtag®-System am Ohr einer Milchkuh

14.11.2017

Geflüchteter Wissenschaftler aus Syrien absolviert erfolgreich Forschungsaufenthalt am IASP

Ayman Mustafa aus Syrien arbeitete in den vergangenen 12 Monaten am IASP zu Möglichkeiten der Minimierung des Stickstoffauswaschungspotenzials durch den kombinierten Anbau von Mais und Soja. Die Arbeit wurde ermöglicht duch das Stipendienprogramm der DBU für Geflüchtete:
https://www.dbu.de/stipendien_gefluechtete

  
 
(Foto: DBU-Archiv, Andreas Dannhauer)

28.09.2017

Zukunftspreis für Nachwuchswissenschaftlerin des IASP

Zum Leitthema „Anforderungen an den Pflanzenbau in einer sich urbanisierenden Welt“ fand vom 26. bis 28. September 2017 an der Universität Kassel in Witzenhausen die 60. Jahrestagung der Gesellschaft für Pflanzenbauwissenschaften statt. Frau Christina-Luise Roß wurde für ihren Vortrag "Einsatz von kompostierten Gärprodukten aus Bioabfällen als Dünger und Bodenhilfsstoff in der Landwirtschaft: Bodenökologische und pflanzenbauliche Wirkungen" mit dem Ernst-Klapp-Zukunftspreis ausgezeichnet. Der Preis wird an Doktorandinnen oder Doktoranden vergeben, die auf dem Gebiet der Pflanzenbauwissenschaften tätig sind und deren herausragende wissenschaftliche Arbeit honoriert werden soll. Frau Roß wird als Doktorandin von Prof. Dr. Frank Ellmer von der Humboldt-Universität zu Berlin betreut.

  
 
Die Preisträgerin Frau Roß und ihr Betreuer, Herr Prof. Ellmer, bei der Preisverleihung

12.09.2017

IASP-Beiträge zum Innovationstag Ernährungswirtschaft

Bereits zum vierten Male veranstaltete das Cluster Ernährungswirtschaft Brandenburg seinen Innovationstag für die Branche in der Hauptstadtregion. Gastgeber war dieses Mal die Berliner-Kindl-Schultheiss-Brauerei. Im Mittelpunkt der inspirierenden Vorträge und lebhaften Diskussionen standen jedoch nicht etwa die Getränke - sondern das, was bei der Herstellung von Lebensmitteln als Rest buchstäblich "abfällt". Zwei konkrete Beispiele zur Wertschöpfung aus diesen Nebenprodukten lieferten Isis von Ulardt und Dr. Nicolas Borchert vom IASP mit ihren Vorträgen zur Verwertung von Reststoffen der Weißkohl- und der Fischverarbeitung.

So werden mit dem Projekt "FibreOil" am IASP die Grundlagen für die künftige Verwertung von faserreichen Nebenprodukten aus der Weißkohlverarbeitung erarbeitet. Ziele sind die Gewinnung und die gezielte Funktionalisierung von Faserstoffen aus den Reststoffen der Kohlverarbeitung zur Anreicherung von Lebensmitteln mit Ballaststoffen. Ziel des zweiten vorgestellten Projektes ist es, die Markttauglichkeit der Silierung von Nebenprodukten aus der Fisch-Aquakultur sowie zur Herstellung von Trockenfuttermitteln für karnivore Fischarten unter Praxisbedingungen zu demonstrieren. Damit sind die Bedingungen für die Einführung dieser Technologien in die Praxis zu schaffen.

Weitere Informationen finden Sie hier.

  
 
Isis von Ulardt und Dr. Nicolas Borchert auf dem 4. Innovationstag Ernährungswirtschaft Berlin-Brandenburg

(Foto: © WFBB, David Marschalsky)
12.09.2017

Erfahrungsaustausch mit Bundestagsabgeordnetem Özcan Mutlu

MdB Özcan Mutlu, Mitglied des Ausschusses für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung des Deutschen Bundestages, zeigte sich bei seinem Besuch am IASP sehr interessiert an den Möglichkeiten und Wirkungen der Innovationsförderung für kleine und mittelständische Unternehmen (KMU). Diese haben hinsichtlich der Durchführung von Forschung und Entwicklung klare Wettbewerbsnachteile gegenüber Großunternehmen; die Innovationstätigkeit stagniert. Gemeinnützige Forschungseinrichtungen der Zuse-Gemeinschaft wie das IASP helfen den KMU durch Kooperationsforschung und Transferprojekte, neue Produkte und innovative Verfahren an den Markt zu bringen. Während eines Gesprächs und eines Labor-Rundgangs wurde vereinbart, den fachlichen Austausch auch nach der bevorstehenden Bundestagswahl fortzusetzen.

  
 
MdB Özcan Mutlu (2.v. links) zu Besuch am IASP

(Foto: Fritz)
01.09.2017

Vorsitzende des Haushaltsausschusses besucht das IASP

Die Vorsitzende des Haushaltsausschusses des Deutschen Bundestages, MdB Dr. Gesine Lötzsch, informierte sich bei einem Besuch am IASP über die Aktivitäten des An-Instituts zur Forschung und Entwicklung insbesondee für kleine und mittelständische Unternehmen (KMU). Als Gründungsmitglied der Zuse-Gemeinschaft engagiert sich das IASP für Innovationen und deren Transfer in KMU, weil diesen die Realisierung von Verfahrens- und Produktinnovationen sehr viel schwerer fällt als Großunternehmen. An konkreten Beispielen der Lebensmitteltechnologie erläuterten Isis von Ulardt und Adam Erdös, wie neue Ideen entstehen, wie konkrete Lösungsansätze entwickelt werden und welchen wirtschaftlichen Nutzen KMU aus den Forschungsergebnissen des IASP ziehen.

Weitere Informationen zur Zuse-Gemeinschaft finden Sie hier.

  
 
MdB Dr. Gesine Lötzsch (links) im angeregten Gespräch mit Herrn Erdös und Frau von Ulardt.
08.08.2017

Koordinierungsrat des IASP zieht positive Bilanz der Kooperation

In seiner turnusmäßigen jährlichen Sitzung hat der Koordinierungsrat des IASP den Leistungsbericht des An-Instituts für den Berichtszeitraum 2016/17 diskutiert. Der Vorstand und die Geschäftsführung des IASP berichteten dazu ausführlich über die wissenschaftliche und wirtschaftliche Entwicklung des IASP. Die Zusammenarbeit zwischen Universität und An-Institut ist auf hohem Niveau sehr konkret und sehr intensiv, so dass der Rat die Erfüllung des Kooperationsvertrages einstimmig konstatieren konnte. Dem Koordinierungsrat des IASP gehören neben drei Vertretern der Humboldt-Universität zu Berlin auch drei externe Vertreter aus Wissenschaft und Wirtschaft an. Er hat die Aufgabe, die Verwirklichung des Kooperationsvertrages zwischen Universität und An-Institut zu überwachen sowie alle wichtigen Aspekte zur Lenkung der Kooperationsbeziehung zu gestalten.

14.07.2017

IASP einmal sportlich

Am 13. Juli 2017 war es wieder soweit: Die Humboldt-Universität zu Berlin (HU) lud alle Studierenden, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie Gäste der HU zum Sommerfest ein - dieses Mal auf dem Campus Nord zwischen Luisen-, Philipp- und Reinhardtstraße. Höhepunkt war die als Staffellauf ausgetragene 2. Humboldt-Meile über eine Gesamtlänge von acht Kilometern (5 x 1,6 km). Das IASP hatte den dazu passenden Slogan: "Immer Am SPrinten". Hier bewies das Institut, dass es auch sportlich was drauf hat. Von den 40 angetretenen Staffeln erzielte das Team des IASP den 8. Platz in der Mixed-Wertung bzw. den 11. Platz in der Gesamtwertung. Das anschließende erfrischende "Humboldt-Bier" aus der Neuzeller Klosterbrauerei war dann auch mehr als verdient.

  
  Team IASP bei der Humboldt-Meile
Gut drauf und mit viel Elan: Das Team IASP bei der Humboldt-Meile.
13.07.2017

Neue Produktionsanlage für IASP-Entwicklung

Am 12. Juli 2017 fand im brandenburgischen Lauchhammer die Inbetriebnahme einer innovativen Produktionsanlage zur Herstellung von Schafwollpellets als Langzeitdünger statt. Anwesend war neben internationalen Projektpartnern aus Wirtschaft und Wissenschaft auch der Bürgermeister der Stadt Lauchhammer, Roland Pohlenz. Die Initiative für das Investitionsvorhaben mit einer Jahresproduktion von 1.200 t Schafwollpellets geht bereits auf das Jahr 2005 zurück: Das IASP als Erfinder der Düngepellets aus Rohschafwolle unterbreitete dem Geschäftsführer der ifn Anwenderzentrum GmbH, Manfred Lanzke, den Vorschlag zu einem gemeinsamen Forschungsprojekt. Für dieses wurden Fördermittel des Bundeswirtschaftsministeriums beantragt und bewilligt. Mit Abschluss des Entwicklungsvorhabens meldeten ifn und IASP dann ein Schutzrecht an und nahmen anschließend die Markteinführung in Angriff: Unter dem Markennamen "floraPell®" wurden Produktion und Vertrieb Schritt für Schritt auf- und ausgebaut. Nunmehr, etwa 10 Jahre nach Abschluss des Forschungsprojektes, können die Kooperationspartner mit Stolz auf eine höchst moderne Anlage zur Produktion von Schafwollpellets blicken, die weltweit einzigartig ist.

  
  Neue Produktionsanlage für IASP-Entwicklung
Herr Pohlenz, Frau Herfort (IASP) und Herr Lanzke (v.r.n.l.) im Gespräch

Bildquelle: Stadt Lauchhammer, Zindler ©
06.07.2017

Förderpreis für Masterarbeit zur Feinstaubforschung

Der Förderpreis für Stadtökologie 2017 geht an Stefan Wallek, Masterstudent der Humboldt-Universität zu Berlin (HU) im Studiengang Physische Geografie von Mensch-Umwelt-Systemen. Im Rahmen seiner Masterarbeit will Herr Wallek ein innovatives geostatistisches Modell zur Bestimmung der mittleren stündlichen Feinstaubkonzentration (PM10) in Berlin entwickeln. Dieses neue Modell wird sich von bereits vorhandenen unterscheiden durch seine höhere Auflösung, durch die ausschließliche Verwendung von Open Source Software und durch den Verzicht auf eine Aggregation der Daten. Betreuer der kreativen studentischen Arbeit ist Prof. Dr. Christoph Schneider vom Geografischen Institut der HU.

  
  Förderpreis für Stadtökologie 2017
Der Förderpreisträger Stefan Wallek zwischen Prof. Schneider (li.) und Dr. Köhler
23.06.2017

WGIC: IASP mit Vortrag und Exkursion ins Grüne

Über 800 Expertinnen und Experten trafen sich vom 20. bis 22. Juni 2017 in Berlin zum „Weltkongress Gebäudegrün“ (World Green Infrastructure Congress, WGIC). Dieser fand zum ersten Mal in Deutschland statt und wurde von der Fachvereinigung Bauwerksbegrünung e.V. (FBB) organisiert. Das IASP war zu dem stadtökologischen Weltkongress mit einem Vortrag und einer eigenen Exkursion aktiv: Susanne Herfort referierte in einem viel beachteten Vortrag zu Möglichkeiten der „Förderungen von Dach- und Fassadenbegrünungen in Deutschland“, während Dr. Christel Kappis und Hendrikje Schreiter eine Exkursion in Berliner Grüne Gleise organisierten. Im Rahmen dieser Exkursion wurde anschaulich über die Begrünung von Straßenbahngleisen, ihre Geschichte, die ökologischen und ökonomischen Effekte sowie viele technische Details informiert; weitere "stadtgrüne" Highlights wurden besichtigt. Der WGIC 2017 war insgesamt ein Meilenstein für die Entwicklung der Bauwerksbegrünung weltweit. Das IASP ist Mitglied der FBB und Koordinator des Grüngleisnetzwerks.

  
  Grüngleisbegehung
WGIC-Teilnehmer mit regem Interesse am Sedum-Gleis in der Osloer Straße
16.06.2017

VeNGA goes EUBCE

Unter dem Leitthema „The indispensable role of biomass“ fand vom 12. bis 15. Juni 2017 in Stockholm die 25. European Biomass Conference & Exhibition (EUBCE) statt, welche mit über 1500 Delegierten aus 70 Ländern und rund 850 Präsentationen in vier Tagen eine der wichtigsten Konferenzen für den Biomasse-Sektor darstellt. Das IASP beteiligte sich mit dem BMBF-geförderten Verbundprojekt „Grundlagenuntersuchungen zur Verwertung und Nährstoffnutzung sowie zur boden- und pflanzenbezogenen Wirkung von Gärrückständen aus der Abfallvergärung (VeNGA)“. Christina-Luise Roß und Dr. Felicitas Bechstein präsentierten jeweils ein Poster zur pflanzenbaulichen Verwertung von Bioabfällen und zu den ökonomischen Aspekten einer solchen landwirtschaftlichen Nutzung. Nicht nur im Rahmen der Poster-Sessions trafen diese auf viel positive Resonanz und gaben reichlich Anlass zu Diskussionen und Austausch.

  
  EUBCE in Stockholm
Frau Roß (re.) und Frau Dr. Bechstein vertraten das IASP zur EUBCE in Stockholm
31.05.2017

Jahresbericht 2016 online

Der Jahresbericht 2016 des IASP wurde vom Wissenschaftlichen Rat des An-Instituts diskutiert und einstimmig beschlossen. Sie finden den veröffentlichten Bericht hier.

21.04.2017

Dank aus El Salvador für die Unterstützung durch das IASP

Am 20. April 2017 besuchte Frau Lety Méndez, Beraterin für Umweltfragen des Vizepräsidenten der Republik El Salvador, im Rahmen einer Deutschland-Reise auch das IASP. Gegenstand ihres Aufenthalts war ein Informationsaustausch zu agrarökologischen Themen und Entwicklungsprojekten. Vereinbart wurde die weitere Unterstützung des IASP für den Betrieb eines Labors und eines Schulungszentrums im Rahmen des Projektes "Modellregion Trifinio-Fraternidad" in El Salvador. Das agrarökologische Modellvorhaben wird getragen vom Verein Flüchtlingshilfe Mittelamerika und kofinanziert vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit (BMZ). Lety Méndez bedankte sich im Namen der Regierung und des Projektteams für die sehr nützliche Hilfe des IASP. Grundlage der Kooperation ist die Zusammenarbeit im Rahmen des Europäisch-Lateinamerikanischen Netzwerks für Logistik und ökologische Projekte (CELALE).

Weitere Informationen finden Sie hier

  
  bepflanztes Dach
Lety Méndez übergab dem IASP Muster des im Projekt entwickelten Bodenverbesserungsmittels ("BioAmigo") (Foto: J. Tönnesen)
03.04.2017

Neue Verantwortlichkeiten in der Geschäftsleitung des IASP

Mit Wirkung zum 1. April 2017 wurden einige Aufgabenbereiche in der Geschäftsleitung des IASP neu besetzt. Leiterin des Bereiches Controlling/Ökonomie ist nunmehr Frau Dr. Felicitas Bechstein. Zum Leiter der Abteilung Lebensmitteltechnologie wurde Herr Dipl.-Ing. Adam Erdös berufen, stellvertretende Leiterin ist Frau M.Sc. Isis von Ulardt. Die Abteilung Biogene Rohstoffe wird wie bisher von Herrn Dipl.-Ing. (FH) Boris Habermann geleitet, Stellvertreterin ist hier Frau Dipl.-Ing. Karen Sensel-Gunke. Die Geschäftsführung des IASP liegt unverändert bei Herrn Dr. Stefan Köhler, stellvertretender Geschäftsführer und Leiter der Versuchsstation Berge ist weiterhin Herr Dr. Andreas Muskolus.

Kontaktmöglichkeiten zur Geschäftsleitung finden Sie hier.

17.02.2017

Ausschreibung des Förderpreises 2017 für Agrarökologie und Stadtökologie

Bereits zum 10. Male vergibt das IASP im Jahr 2017 Förderpreise auf den Gebieten der Agrarökologie und der Stadtökologie. Seit dem vergangenen Jahr werden damit keine fertigen Arbeiten mehr prämiert, sondern besonders originelle wissenschaftliche bzw. experimentelle Ansätze im Rahmen studentischer Forschungsarbeiten und Studienprojekte - um die Förderung besonders kreativer und engagierter Studierender zu ermöglichen. Bewerbungsschluss ist der 31. Mai 2017.

Weitere Informationen finden Sie hier.

13.02.2017

Stellenausschreibung

Das IASP sucht zum 03.04.2017 eine(n) Technische(n) Mitarbeiter(in) mit Schwerpunkt IT/EDV in Teilzeit oder Vollzeit. Die Stelle ist vorerst auf 12 Monate befristet. Bewerbungsfrist: 15.03.2017. Update: Die Stelle wurde besetzt.

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